Einzeltherapie

Ist die Beziehung gerade in die Brüche gegangen? Stecken Sie in einer Liebesbeziehung, von der Sie wissen, dass sie nicht gut für Sie ist? Fragen Sie sich langsam, ob es überhaupt so etwas wie Liebe gibt? Oder haben Sie einfach das Gefühl, im Leben festgefahren oder mit sich selber im Unreinen zu sein? Eine psychologische Beratung oder Therapie hilft, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Durch die therapeutische Arbeit wird die Selbst- und Fremdwahrnehmung geschärft, und neue Perspektiven und Möglichkeiten können sich auftun.

Manchmal tun wir uns schwer damit, Hilfe zu suchen, selbst wenn wir sie bräuchten. Doch genauso wenig wie bei einer körperlichen Erkrankung sollten Sie sich bei einer seelischen Belastung davor scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Früchte einer Therapie sind die Mühe wert: Unterstützung bei seelischem Leid, das Ausbrechen aus dem Teufelskreis destruktiven Denkens, Fühlens und Handelns, und die Wiederherstellung zerrütteter Beziehungen. Einige typische Themen, die ich in der Einzeltherapie behandle, sind:

  • Zerbrochene Beziehungen
  • Co-Abhängigkeit
  • Selbst-Sabotage
  • Sich mit einer Affäre auseinandersetzen
  • Einsamkeit, Depression oder Hoffnungslosigkeit
  • Spirituelle Entwicklung
  • Glaubenskrise

Mein spezieller Ansatz ist eine Mischung aus Kognitiver Verhaltenstherapie, Akzeptanz- und Commitment-Therapie und der Paartherapie nach Bader-Pearson. Das bedeutet, es geht darum zu verstehen, wie unsere Gedanken und Gefühle, wie auch unser Zusammenleben mit anderen unsere Sicht beeinflusst. Das Ziel ist dann, gemeinsam an praktischen Lösungen zu arbeiten.

Kognitive Verhaltenstherapie versucht zu erkennen, wie Einstellungen, Bewertungen und Überzeugungen unser Empfinden und Handeln bestimmen können. Sie hilft, destruktive Verhaltensmuster durch die Veränderung unserer Sichtweise zu durchbrechen. Menschen, die mit Depressionen zu kämpfen haben, neigen beispielsweise dazu, sich und ihr Umfeld negativ zu bewerten. Dabei werden neue Erfahrungen vor dem Hintergrund dieses Bewertungsmusters wahrgenommen. Durch kognitive Verhaltenstherapie wird erreicht, dass diese Gedanken und Schlussfolgerungen auf ihre Angemessenheit überprüft und "Denkfehler" korrigiert werden. Dieses Umdenken versetzt Sie in die Lage, Kontrolle über Ihre Gefühle und Gedanken zu erlangen, was wesentliche Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat.

Ein verwandter, aber neuerer Ansatz, den ich mehr und mehr verwende, heisst Akzeptanz- und Commitment-Therapie. Anstatt sich selber gut zuzureden, in der Hoffnung, damit die negativen Gedanken und Gefühle zum Verstummen zu bringen, geht es bei diesem Ansatz darum, diese pessimistischen inneren Stimmen anzunehmen und durch respektvolle Aufmerksamkeit (“mindfulness”) zu entschärfen. Gleichzeitig kann man lernen, mit den schwierigen Aspekten des Menschseins konstruktiv umzugehen und mehr und mehr so zu leben, wie es den eigenen Vorstellungen von einem erfüllten Leben entspricht - selbst wenn die inneren Stimmen gelegentlich “nerven”.

Paartherapie nach Bader-Pearson: Dieser paartherapeutische Ansatz integriert Erkenntnisse aus der Bindungstheorie, Differenzierungstheorie und der Hirnforschung, aus denen dann effektive Behandlungsansätze für Paare entwickelt werden.


Therapy for grief, loneliness, depression, anxiety